von 08:15 bis 09:30 Uhr:

WS 1: Prof. Dr. med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel, Titel: Prozessmanagement ein wichtiges Erfolgs-Instrument in meiner Praxis?

Der Kostendruck in Praxis und Klinik nimmt zu. Weitere Einsparungen, z.B. im Personalbereich oder bei Sachkosten lassen sich kaum noch realisieren, ohne die Qualität der medizinischen Leistung zu gefährden. Durch ein modernes und innovatives Prozessmanagement und der damit verbundenen Effizienzsteigerung kann dem Kostendruck wirksam begegnet werden. Außerdem ist das Prozessmanagement wesentliche Basis für eine Steigerung der Qualität.

  • Grundlagen Prozessmanagement (PM)
  • Wie implementiere ich PM?
  • Welche Arbeitsbereiche in meiner Praxis stellen mich regelmäßig vor organisatorische Herausforderungen ?
  • Weshalb kann durch PM eine Erlösoptimierung erzielt werden?
  • Sind Einflüsse auf die Qualitäts-Anforderungen durch die im stationären Bereich geplanten Qualitäts-Indikatoren zu erwarten?

WS 2: Dipl.-Finw. (FH) Christoph Gasten, LL.M., Titel: Ins offene Messer der Betriebsprüfung? – Steuer-Prophylaxe, bevor das Finanzamt kommt

Die Finanzverwaltung rüstet auf und spezialisiert Prüfungsteams eigens auf die steuerlichen Themen der Ärzte. Gerade größere Gemeinschaftspraxen müssen sich regelmäßig solchen Betriebsprüfungen unterziehen. Eine gute Vorbereitung hilft hier weiter. In dem Workshop werden die folgenden Themen behandelt:

  • Der Ablauf: von der Prüfungsanordnung bis zum Erscheinen des Prüfers
  • Die Unterlagen: Welche Unterlagen darf/muss der Praxisinhaber vorlegen und welche nicht?
  • Aktuelle typische Prüfungsschwerpunkte in orthopädischen Praxen
  • Taktische Hinweise für die laufende Prüfung
  • Wie geht es weiter, wenn keine Einigung erzielt wird?

WS 3: Dr. Sebastian Berg, Titel: Digitalisierung im Gesundheitswesen – ein Überblick zum eHealth-Gesetz

  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff e-Health?
  • Grundzüge der Telematikinfrastruktur
  • Medikationsplan
  • elektronischer Arztbrief
  • Telemedizin
  • Notfalldatenmanagement
  • Versichertenstammdaten
  • elektronische Patientenakte
  • Ausblick: Wie geht es weiter? Was ist zu tun?

Von 09:45 bis 11:00 Uhr

WS 4: Frank Schultz, Ecclesia Versicherungsdienst GmbH, Titel: DS-GVO – und was passiert, wenn was passiert?

Nun ist sie da – seit dem 25.05.18 gilt die DS-GVO. Haben Sie sich in den letzten Monaten intensiv mit der Umsetzung der Vorgaben beschäftigt, ist jetzt die Zeit, sich mit weiteren Details zu beschäftigen. Was passiert eigentlich, wenn was passiert? Ist mein mögliches finanzielles Risiko ausreichend abgesichert? Bietet mir die vertragliche Regelung mit externen IT-Dienstleister einen sicheren ‚Hafen‘? Worauf muss ich eigentlich achten, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen?
In diesem Workshop erhalten Sie Antworten, damit Ihr finanzielles Risiko kalkulierbar bleibt.

WS 5: Dr. Ulrike Schlein, RA Jutta Dillschneider, Titel: Wirtschaftlicher Erfolg durch Fachkompetenz + Verträge + Kooperation + Team

Gern besprechen wir mit Ihnen – während des Workshops oder im individuellen Gespräch – Ihre Fallbeispiele und Fragen.

  • Rechtliche Sicherheit unter den aktuellen Rahmenbedingungen
  • Flexibilität, Entwicklung und wirtschaftlichen Erfolg absichern
  • Kooperation unter Praxispartnern und ärztlichen Mitarbeitern
  • Führung von Mitarbeiter-Teams
  • Bericht aus der Unternehmensberatung über die Branche und ihre Tendenzen

WS 6: Prof. Dr. Thomas C. Auhuber, Titel: DRG-Update Orthopädie und Unfallchirurgie

Das DRG-System in Deutschland ist fest etabliert und macht als „lernendes System“ in jedem Jahr Veränderungen durch. Auch in diesem Jahr wird es wieder einige Änderungen in geben, die für die arthroskopische und offene Gelenkchirurgie, die Extremitätenchirurgie sowie für die Endoprothetik interessant sind. Zudem ändern sich jährlich Baserate, Relativgewichte, DRG-Gruppierungen und somit die Erlöse dieser Eingriffe. Längst ist das DRG-System nicht mehr nur auf den Krankenhaussektor beschränkt. Es dient auch als Grundlage für ambulante und integrierte Versorgungsformen. Der Workshop ist insbesondere ein Update für die Neuerungen des Systems und ihre medizinökonomischen Auswirkungen.
Es ist auch Raum für die Beantwortung von allgemeinen und speziellen Fragen der Grundlagen zu Kodierung und Abrechnung.

WS 7: Prof. Philipp Niemeyer, Titel: Deutschsprachiges Arthroskopieregister (DART) – Anwenderworkshop

In diesem Workshop werden sämtliche features des DART demonstriert und über Neuigkeiten berichtet. Sämtliche Schritte, die für Sie als Nutzer relevant sind, werden besprochen

  • Anmeldung zur Teilnahme
  • Wie funktionieren die Ethikanträge?
  • Anlage eines Patienten
  • Ausfüllen der Arztbögen für die verschiedenen Gelenke
  • Was passiert mit den Daten?